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Projektwoche: Kanu fahren

08.07.2019 18:40 von Stephan Damp

Vom 24. Juni bis zum 26. Juni fand im Rahmen der jährlichen Projektwoche das Projekt „Paddeln auf der Alster“, unter der Leitung von Herrn Mohammadzadeh, statt. Wir waren insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler. Am Montag, 24. Juni trafen wir uns alle um 8:30h in Hamburg an der U-Bahn-Station Lattenkamp. Von dort aus gingen wir als Gruppe zu dem Bootshaus und jeder bekam ein Kajak samt Paddel und Schwimmweste, die auf der Alster für die Schülergruppen Pflicht ist. Kurz darauf waren alle in den Kajaks und auf dem Wasser und entgegen der allgemeinen Befürchtungen gelang dies uns allen ausnahmslos ohne Probleme. Nach ersten Erfahrungen mit dem eignen Kajak bildeten wir ein „Paket“, also hielten sich alle nebeneinander fest, sodass kein einzelnes Boot abtreiben konnte und Herr Mohammadzadeh so uns die ersten Techniken zeigen und die Regeln auf dem Wasser erklären konnte. Kurz darauf setzten wir uns in Bewegung und paddelten durch die Kanäle.

Nach einiger Zeit und Strecke bildeten wir mit den Kajaks einen Stern und führten eine ,,Lagebesprechung“ durch, wir besprachen z.B. was wir noch alles an dem Tag mit den Kajaks schaffen wollten.

Danach fuhren wir noch ein kleines Stück weiter und drehten dann um und paddelten wieder in Richtung des Bootshauses. Die Rückfahrt war für die meisten sehr anstrengend, da sie von nun an entgegen der ’’Strömung’’ paddeln mussten und auch noch Gegenwind hatten. Nichtsdestotrotz schafften es alle wieder zurück und kletterten aus den Kajaks auf den Steg. Bemerkenswerterweise ist kein einziger Teilnehmer mit dem Kajak am ersten Tag gekentert, nur einzelne hatten unfreiwillig Wasser im inneren des Kajaks. Zurück am Land wurden die Kajaks sauber gemacht und zurückgestellt und nach einer kurzen Absprache über den nächsten Tag, nämlich das Kanu fahren, konnten sich alle auch schon wieder auf den Heimweg machen.

Am zweiten Tag trafen wir uns alle um 8:30h beim Bootshaus und haben die Kanus zu Wasser gelassen. Diese Boote wurden mit je drei bis vier Personen bestückt und es ging nach einer einführenden Technikerklärung los. Die Schüler fanden fast einstimmig die Kanus um einiges angenehmer als die Kajaks, da sie in diesen viel angenehmer sitzen konnten und vor allem schneller vorankamen. Deshalb schafften wir diesmal auch einiges mehr an Strecke als am Vortag. Erstaunlicherweise schaffte es eine Gruppe, gegen Ende, mit ihrem Kanu umzukippen und zu kentern. Am Ende des Tages sind wir, am Steg, einfach ins Wasser gesprungen um uns abzukühlen.

Am letzten Tag wollten alle wieder Kanu fahren. An diesem Tag hatten wir ein bestimmtes Ziel, nämlich eine Eisdiele am Wasser. Dort angekommen aßen die meisten Eis. Wir ließen den heißen Tag am Wasser Revue passieren, während in der Schule den Projekttag wegen der Hitze abgebrochen wurde, wie wir es später erfuhren. Am Ende des dritten Projekttages waren alle Schüler ausnahmslos geschafft, aber glücklich, weil es uns sehr gefallen hat, vor allem wegen der schönen Aussichten, die man zum größten Teil nur von Wasser aus hat. Die Wasserstraßen rund um die Alster und die Außenalster, auf denen wir in den letzten drei Tagen gepaddelt sind, waren eine neue Erfahrung. Wir lernten eine neue grüne Seite in Hamburg kennen, die das ganze Projekt zu einer schönen Kombination aus Sport und Natur machte.

Till B., Marlon S. und Nico S (Ec)

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