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Auftakt zum Erasmus+ Programm

27.11.2019 06:49 von admin

Das erste Transnational Project Meeting für das Projekt „Save our Seas“

In der vergangenen Woche vom 5.11.2019 bis zum 8.11.2019 konnte man im Lehrerzimmer unterschiedliche Sprachen vernehmen und die Frauenquote im Lehrerzimmer wurde erhöht.
Das LMG hatte neun Kolleginnen aus Litauen, Bulgarien, Portugal und Italien zu Besuch. Und so brachten die Kolleginnen internationales Flair in die Schule. Der Grund lag im ersten Transnational Project Meeting für das aktuelle Erasmus+ Projekt „Save our Seas“, das in unserer Schule stattfand.
Am Dienstag bestaunten unsere Gäste das Bioladenkonzept, das von Herrn Kohl und zwei Schülern des Mangamentteams des Bioladens vorgestellt werden. Es kamen viele Fragen zur Organisation und zur Entstehung des Bioladens auf und manch eine Kollegin träumte von einem ähnlichen Laden in der heimatlichen Schule. Anschließend führten Pia, Tim und Luiza unsere Gäste durch die Schule und erklärten die Umsetzung der Sustainable Development Goals der UN (Ziele für nachhaltige Entwicklung) an unserer Schule. Unsere Tour guides zeigten eindrucksvoll, dass ihnen die sogenannten SDGs bestens bekannt sind und führten unsere Gäste souverän auf Englisch durch unser weitläufiges Gebäude. Der Rundgang beanspruchte viel Zeit und verdeutlichte noch einmal wie viele Projekte im Rahmen der Unesco-Schule in den letzten Jahren entstanden sind -von der Imkerei bis zum Stadtplanungsprojekt.
Das Erasmus-Projekt „Save our Seas“ wird sich vor allem dem 14. SDG -life below water- widmen. Zusammen mit unseren Gästen planten die Erasmus-Lehrergruppe - bestehend aus Herrn Clasen, Frau Schwerin, Herrn Feige, Herrn Gohl, Frau Papenhagen und Frau Lemke - die Feinheiten des Projektes. Jede teilnehmende Schule steht dabei für einen europäischen Meeresraum- Sardinien in Italien für das Mittelmeer, Portugal für den Atlantischen Ozean, Litauen für die Ostsee, Bulgarien für das Schwarze Meer und das Lise-Meitner-Gymnasium für die Nordsee.
Im Rahmen des Treffens erfuhren wir viel von unseren europäischen Partnern über ihre Schulen und ihre Meeresregionen. Alle Partner konnten von Wetterphänomenen in ihren Regionen berichten, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen. Auch viele Gefahren wie die Erosion der Küsten, Überfischung, steigende Meeresspiegel, Plastik oder der Rückgang gefährdeter Pflanzen- und Tierarten machen allen Küstenregionen zu schaffen. Bei der englischen alternativen Hafenrundfahrt vom Förderkreis rettet die Elbe e.V., an der auch mehrere Schüler des Unesco-Programms unserer Schule teilnahmen, wurden die Gefahren und die Wichtigkeit von Schutzmaßnahmen für unsere Region deutlich.
Ebenfalls konnten wir unsere Bürgermeisterin Elke Christina Roeder von der Wichtigkeit unseres Projektes überzeugen. Sie lud unser Erasmus+ team inklusive aller ausländischen Gäste ins Rathaus zu einer Projektpräsentation und Fragerunde ein. Anne und Tim nahmen als Schüler der Unesco-AG ebenfalls an dem Treffen teil.
Die Fragerunde war sehr interessant und wir freuen uns auf die von Frau Roeder angebotene Kooperation mit der Stadt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Projektauftakt vielversprechend war. Die Stimmung unter den Lehrkräften war sehr gut, die vielen fleißigen Helfer in der Cafeteria, im Sekretariat und im Kollegium sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Von Lehrerseite haben wir viel von unseren Partnern über Schulorganisation und Unterricht in den Partnerländern, digitale Lehrformen, etwinning, Datenschutz aber auch inhaltlich zu den Themen kulturelles Erbe und Meeresschutz gelernt.
Und so freuen wir uns auf die Zusammenarbeit an einem gewinnbringenden Projekt in den kommenden zwei Jahren und blicken mit Vorfreude der ersten internationalen Woche zusammen mit einigen Schülern des LMGs auf Sardinien entgegen.
-Stefanie Lemke-

Link zum bulgarischen Bericht 

Link zum litauischen Bericht 

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